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Sterilisation (Mann): die sichere Verhütungsmethode


Klassische OP-Methode zur Durchführung der Vasektomie

klassische Vasektomie in Schwalmtal

Es sind insgesamt in Deutschland nicht mehr als 5% der Männer, die die Vasektomie als Verhütungsmethode wählen. Dies hängt von mehreren Faktoren ab: Zum einen sind es in der Hauptsache Männer über 30, die sich für die endgültige Zeugungsunfähigkeit entscheiden. Dann gehen mit der Vasektomie auch einige Nachteile einher, die Bedenken der Männer berechtigen.

Nachteile der Vasektomie: die Sterilisation des Mannes ist dauerhaft angelegt. Das bedeutet, dass ein vasektomierter Mann nie mehr Kinder zeugen kann. Es gibt zwar die Möglichkeit die Vasektomie rückgängig zu machen (Refertilisierung/Vasovasostomie), aber die Erfolgschancen liegen nicht bei 100%, sodass man die Refertilisierung im Vorfeld nicht als zuverlässige Option in Betracht ziehen sollte. Ein weiterer Nachteil ist, dass für die Sterilisation des Mannes ein operativer Eingriff notwendig ist. Das medizinische Risiko bleibt hier gering, kann jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Mögliche Komplikationen können bspw. die örtliche Narkose betreffen oder sich auch auf die Wundheilung beziehen.

Die Kosten, die für eine Vasektomie anfallen, sind ein weiterer Kritikpunkt für einige Männer. Die monatlichen Ausgaben für Verhütungsmittel wie das Kondom oder die Antibabypille sind wesentlich geringer, da der finanzielle Aufwand für die Sterilisation des Mannes in Deutschland bei 400 bis 600 Euro liegt. Das Geld muss selbst aufgebracht werden, denn die Krankenkassen rechnen die Vasektomie im Regelfall nicht als gesetzliche Leistung an. Allerdings sollte man den Betrag in Relation zur Wirkungszeit setzen. Während das Kondom nur für einmal Geschlechtsverkehr vorgesehen ist und die Pille einen Monat wirkt, hat man mit einer Vasektomie ein ganzes Leben lang verhütet. Auf Dauer gesehen ist die Vasektomie somit günstiger als die beiden alternativ genannten Verhütungsmethoden.

Positiv hervorzuheben ist darüber hinaus, dass die Sterilisation des Mannes eine der sichersten Empfängnisverhütungen darstellt. Sie liegt mit der Antibabypille gleichauf und hat einen Pearl-Index von 0,1. Es ist durchaus vernünftig die Vasektomie für Männer zu empfehlen, die älter als 30 Jahre alt sind und definitiv keine Kinder haben möchten. Oftmals haben solche Männer bereits eine Familie gegründet und befinden sich in einer festen Partnerschaft.

Ganz unverbindlich kann man sich bei einem Urologen zum Thema beraten lassen. Männer, die vorhaben eine Vasektomie durchführen zu lassen und einen Termin dazu vereinbaren wollen, werden ohnehin zunächst zum persönlichen Aufklärungsgespräch eingeladen. Dem Mann wird auch nach dem Gespräch nochmals eine Bedenkzeit eingeräumt ehe er sich entscheiden muss. Erst dann wird ein verbindlicher Operationstermin vereinbart.

Ablauf der Operation: Am Tag der Operation erscheint der Patient vorbereitet in der Praxis bzw. dem OP-Zentrum. Er muss nicht nüchtern erscheinen, im Vorgespräch wird aber zumeist vereinbart, dass der Intimbereich enthaart wird. Für den Eingriff wird nur die Hodenregion narkotisiert. Oberhalb des Hodens wird dann die Haut eröffnet. Dies passiert entweder durch einen minimalen Skalpellschnitt oder durch eine Punktion. Die punktierte Stelle wird mit einem speziellen Klemminstrument gedehnt bis eine kleine Öffnung entstanden ist. Diese zwei unterschiedlichen Operationstechniken nennt man konventionelle/klassische Methode oder Ligaturtechnik (mit Skalpell) und No-Scalpel-Vasektomie (mit Klemminstrument).

Durch die kleine Hautöffnung kann der Operateur die Samenleiter freilegen und durchtrennen. Von jedem der zwei Samenleiter wird ein etwa 2-3cm langes Stück entfernt. Dadurch entstehen pro Samenleiter zwei offene Enden. Diese macht der Urologe undurchlässig, indem er sie verödet oder einmal umschlägt und abbindet. Die verschlossenen Samenleiterenden werden nun in unterschiedliche Gewebeschichten gelegt und abschließend kann die Skrotalhaut wieder verschlossen werden. Der Eingriff dauert durchschnittlich etwa eine halbe Stunde. Anschließend kann der Patient direkt nach Hause gehen, wo er sich aber noch körperlich schonen muss. Die Sterilisation ist abgeschlossen, nachdem ein bis drei Monate nach dem Eingriff eine Spermienkontrolle bestätigt, dass sich in der Samenflüssigkeit keine Spermien mehr befinden.

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Das Vasektomie-Experten-Portal bietet für Urologen, die erfahren auf dem Gebiet der Sterilisation des Mannes sind, eine Plattform, um ihre Praxis ausführlich vorzustellen. Da es für jeden Standort exklusiv eine Facharztpraxis gibt, können sich Patienten aus der Umgebung eine langwierige Suche nach dem geeigneten Arzt ersparen. Sowohl die Operationsmethode als auch die Praxisräumlichkeiten im Allgemeinen werden anschaulich präsentiert. Das Portal der Vasektomie-Experten ist aber auch ein Ort, an dem interessierte Männer und Paare ganz in Ruhe wichtige Informationen zur Vasektomie nachlesen können. Viele Punkte zum Themengebiet werden detailliert ausgeführt, sodass man sich z.B. ideal auf ein Beratungsgespräch mit dem Arzt vorbereiten kann. Dieses wird nämlich trotz aller Sorgfalt nicht ersetzt.

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Autor: Dirk Sadrinna